Die Kirche ins Dorf lassen! Sorgende Gemeinschaften als Modell für Kirchengemeinde und Gemeinwesen?

Fachtagung in Kooperation mit dem Amt für Gemeindedienst

01.10.2019
02.10.2019
Termin: Dienstag, 01. Oktober, 10:00 Uhr bis Mittwoch, 02. Oktober 2019, 13:00 Uhr

Unsere Gesellschaft verändert sich: Wir werden immer älter und bleiben länger leistungsfähig und mobil. Was tun mit dieser geschenkten Zeit? Wie sie sinnvoll einsetzen, wenn die Briefmarkensammlung sortiert und die Chinesische Mauer bestiegen wurden? Zugleich müssen immer weniger Pflegekräfte immer mehr Hochaltrige versorgen. Wie können wir alt werden, ohne Angst haben zu müssen, irgendwann unversorgt zu sein? Welchen Platz haben Ältere überhaupt in unseren Dörfern und Kommunen? Umgekehrt fragen junge Familien: Wie gelingt es, dass unsere Kinder gut aufwachsen, wenn zugleich unser Familienalltag immer herausfordernder wird? Welche neuen Wege zu- und miteinander gibt es?

Weil Kirchengemeinden Teil des Sozialraumes sind, zu dem sie gehören, haben sie Teil an diesen drängenden Fragen der Menschen nach einem guten und zugleich sinnhaften Leben.

Seit einiger Zeit wird diskutiert, ob „Sorgende Gemeinschaften“ Teil einer möglichen Antwort auf diese Fragen sein können.

Die Tagung stellt das Konzept „Sorgender Gemeinschaften“ vor und fragt nach der möglichen Rolle von Kirchen- und Bürgergemeinde darin. Sie zeigt Ansatzpunkte für die Praxis vor Ort auf und setzt zugleich Impulse für die Entwicklung einer aktiven Bürgerkommune.

Kategorie

Kirche und Gemeinde

Leitung

  • Andreas Beneker
  • Christine Falk, Diakonin, Amt für Gemeindedienst, Nürnberg
  • Andrea Heußner, Kirchenrätin, ELKB, München
  • Martina Jakubek, Referentin für Alter und Generationen im Amt für Gemeindienst, Nürnberg
  • Dr. Joachim Twisselmann

Anmeldeoptionen

  • Doppelzimmer (zzgl. 0,50 EUR Kurtaxe): 85,00 €
  • Teilnahme ohne Übernachtung/Frühstück: 38,00 €
  • Einzelzimmer (zzgl. 0,50 EUR Kurtaxe): 92,00 €