Rechtspopulismus und Kirche
Mittwoch, 27. - Freitag, 29.10.2021

Rechtspopulismus und Kirche. Identität und Gemeinschaftserleben im "christlichen Abendland" Mittwoch, 27. - Freitag, 29.10.2021

Kooperationstagung mit der Regionalbischöfin des Kirchenkreises Bayreuth dem Bayerischen Bündnis für Toleranz und der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus

Die rechtspopulistischen Bewegungen in Europa sind eine Herausforderung auch für die Kirchen. Diese Bewegungen nehmen für sich in Anspruch, das christliche Erbe des Abendlandes als eines angeblich geschlossenen Kulturkreises zu verteidigen. Den verfassten Kirchen werfen sie dabei vor, als Teil des „Establishments“ gegen die Interessen ihrer Mitglieder zu handeln. Es zeigt sich, dass diese Ideen auch für eine nicht geringe Anzahl ihren Kirchen eng verbundener Christen attraktiv sind.

Mit Referenten aus Kirche, Politik und Ökumene aus Deutschland und Europa fragen wir nach den Ursachen dieser Attraktivität und ob der Verlust identitätsstabilisierender Gemeinschaft eine Rolle spielt. Uns interessiert, aus welchen Gründen andere Kirchenmitglieder besonders unempfänglich für populistische Forderungen sind. Wir untersuchen die Ursprünge des

Rechtspopulismus, seine länderspezifischen Ausprägungen, seine Bezüge zu religiösen Inhalten und seine Inanspruchnahme des christlichen Erbes. Wir fragen nach den Unterschieden zwischen einer konservativen Haltung und dem Rechtspopulismus.

Schließlich suchen wir nach einer theologisch angemessenen und zugleich zeitgemäßen Formulierung des christlichen Gemeinschaftsgedankens als Alternative zu exklusiven Identitätskonzepten.

Hier geht es zur

Anmeldung